08.04.2026 // Ressourcen im Fokus: Impulse für die Circular City

Die aktuelle Sonderbeilage des Handelsblatt zur Kreislaufwirtschaft (#207) macht deutlich: Wir müssen weg vom Blick auf „Abfall“ und hin zu einer echten Wertschätzung unserer Ressourcen.
Die Zero-Waste-Agentur ist Teil dieser Ausgabe und zeigt, wie wir in Berlin an der Transformation hin zu einer Circular Economy mitwirken. Besonders spannend: Viele Expert:innen formulieren ähnliche Ziele – jeweils aus unterschiedlichen, zentralen Perspektiven:
Politik: Carsten Schneider (Bundesumweltminister, BMUKN) betont die Bedeutung der Nationalen Kreislaufwirtschaftsstrategie (NKWS) als verbindlichen Rahmen, um Deutschland zum Vorreiter für zirkuläre Märkte zu machen und Ressourcensouveränität zu stärken.
Wirtschaft: Marc Wolinda (Bertelsmann Stiftung) hebt das ökonomische Potenzial der Circular Economy hervor und fordert mehr Innovation sowie verlässliche Regulierung, damit Unternehmen planen und investieren können.
Transformation des Wirtschaftssystems: Harald Friedl (Haraldfriedl.earth) plädiert dafür, Wachstum als regenerative Kraft neu zu denken, auf Langlebigkeit zu setzen und eine Steuerlogik zu etablieren, die den Werterhalt von Ressourcen belohnt.
Europäische Perspektive: Carsten Wachholz (Ellen MacArthur Foundation) macht deutlich, dass Kreislaufwirtschaft kein nationales Inselprojekt bleiben darf. Er fordert harmonisierte Standards, Datenaustausch und Qualitätskriterien auf EU-Ebene, um zirkuläre Lösungen in globale Wertschöpfungsketten zu integrieren.
In unserem eigenen Beitrag zeigt Meike Al‑Habash, Leiterin der Zero-Waste-Agentur, wie diese Ansätze in der Stadt konkret werden: Als Vernetzungsstelle bringen wir Verwaltung, Wirtschaft, Wissenschaft und Zivilgesellschaft zusammen, brechen Silos auf und stärken Berlin Schritt für Schritt bei der Transformation zur Circular City.
Die gesamte Ausgabe liefert wichtige Impulse, wie Ressourcen im Kreislauf gehalten statt verschwendet werden können:
#207 – Kreislaufwirtschaft
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